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Menswear und Lifestyle mit Anspruch Der Styledirector von Bratfisch
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Nie mehr Überfluss

Man braucht nicht viel zum Glück – so wahr! Immer öfter heißt es: „Weniger ist mehr!“. Egal, ob es dabei um Inneneinrichtung, Mode, Hab und Gut oder die Zubereitung von Speisen geht. Minimalismus als Lebensstil erobert den Alltag – und die Küche.

 

Ist mehr immer mehr?

Langsamer, weniger, bewusster – minimalistisch zu leben, bedeutet Wertezentrismus. Bleiben darf nur, was wirklich wichtig ist. Denn manchmal braucht man einfach weniger vom Mehr.

Unwichtiges aus dem Leben auszusortieren und Raum für Essentielles zu eröffnen, klingt doch gleich nach ungemeiner Erleichterung, nicht wahr? Dabei greift Minimalismus in unser gesamtes Tun und Sein ein.

Sei es, wenn es um Beziehungen geht, Dinge, die angesammelt werden, Einrichtung, Fashion, vor allem aber, in Hinblick auf Ernährung, Kochen und damit einhergehendem Wohlgefühl ist Minimalismus in der Küche auf dem Vormarsch.

 

Reduktion – vor allem in der Küche!

Nichts versprüht mehr Ordnung und Gelassenheit als eine minimalistisch angelegte Küche. Denn hier geht es vor allem um eines – Funktionalität. Aus diesem Grund heißt es: weg mit altem Ballast!

(c) R ARCHITECTURE on Unsplash

 

Die Reduktion der Küchenutensilien auf das Wesentliche und das Platzschaffen für die wichtigen Dinge des Alltags, sind der erste Schritt. Überfüllte Arbeitsflächen, vollgestopfte Schubladen und Co. lassen wenig Raum für kulinarische Entfaltung.

Ein Zimmer, das nur das Nötigste enthält, strahlt positive Energien plus Ruhe aus und lässt Kreativität Einzug halten. Wer auf Nachhaltigkeit Wert legt, achtet bei der Innenraumgestaltung auf natürliche Materialien, setzt auf hochwertiges Holz und langlebige Gerätschaften.

Die Anschaffung von multifunktionalen Küchengeräten macht Sinn. Schlichte Farbkombinationen, geradlinige wie klare Formen sorgen für ein beruhigtes Raumklima, das zu Experimenten einlädt.

 

So kochen Minimalisten – 5 Tipps:

Das Motto zieht sich durch, denn vor allem, wenn es ums Kochen geht, kann mit minimalem Aufwand, Großes gezaubert und vor allem wertvolle Zeit gespart werden. So gelingt´s:

 

Meal-Preping

Klingt lästig? Ist es nicht! Meal-Prep bzw. Vorkochen sorgt für viel Zeitersparnis und ist ein wahrer Geheimtipp in der minimalistischen Küche. Wer direkt mehr kocht und kleinere Portionen einfriert, spart sich tägliche Sessions.

 

Keep it as simple as possible

Wenige Zutaten, tolles Aroma. Lange Zutatenlisten gehören der Vergangenheit an. Je einfacher, umso besser. Wer auf hochwertige Aromen setzt und nicht zu viele miteinander vermengt, darf sich auf einzigartige Geschmacksexplosionen freuen, die für sich alleine stehen.

 

Bewusstsein schaffen

Gesunde Ernährung ist das A & O. Qualitative Lebensmittel auszuwählen, den bewussten Umgang damit zu schulen und achtsam zu kochen, die Zutaten zu schätzen und nichts zu verschwenden, ist in der minimalistischen Lebensphilosophie das Um und Auf.

 

Die E.G.G.- Formel anwenden

Einfach, gesund und günstig – das ist die E.G.G.-Formel und bedeutet so viel Beschränkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel, Regionales wie Saisonales und preiswerte Bio-Qualität. Schnelle Gemüsepfannen sind das beste Beispiel hierfür.

 

Vielfalt reduzieren

Viele angebrochene Packungen, voller Kühlschrank – und trotzdem keine Ahnung, was gekocht werden kann? Auch hier gilt: Aussortieren, Reduzieren und beschränken! Eine Nudelsorte reicht meistens im herkömmlichen Gebrauch aus, wer braucht schon 5 verschiedene Pasta-Sorten?

 

Mehr  zum Thema erfahren Sie in den folgenden Büchern:

Foto: Minimalismus-Küche von Sophia Schillik

Foto: Simple. Das Kochbuch von Yotam Ottolenghi

Foto: Der kleine Minimalist von Joachim Klöckner

Titelbild (c) Todd Quackenbush on Unsplash

 

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