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Die besten Jazzalben 2021

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts drangen bisher unbekannte Klänge aus den Straßen im Süden der USA. Damals ahnte noch niemand, dass die Musik der schwarzen Blaskapellen Teil der meistverbreiteten, magischen Musik des 20. Jahrhunderts wird.

 

Heute nennt man diesen Teil der Jazz-Musik archaischen Jazz der sogenannten „Marching Bands“. Erstmals tauchte das Wort Jazz rund um 1913 auf, als ein Zeitungsreporter das Spiel des Baseballteams San Francisco Deals mit den Worten „The Poor old Reals have lost their jazz and don’t know where to find it“ kritisierte. Die Mannschaft habe damals ihren Jazz, also ihre enthusiastische, schwungvolle Art verloren.

Jazz ist heute eine Mischung aus vielen Richtungen und vielen Untergruppen. Dazu gehört zum Beispiel der Free Jazz, Swing, der Modern Jazz, Fusion und der Neobop. Kennzeichnend für den Jazz sind schwingende Rhythmen, Texte mit tiefer Bedeutung und markante, charismatische Stimmen der Musiker.

Zu den bekanntesten Jazzmusikern gehören zum Beispiel die Amerikaner Ella Fitzgerald, Frank Sinatra, Nat King Cole, Billie Holiday und Sarah Vaughan. Die erste Jazz Single, die mehr als eine Million Mal verkauft wurde, war der Song „Take Five“ von Dave Brubeck in 1959.

Das BBC Music Magazine veröffentlichte kürzlich eine Liste der besten Jazz Alben für 2021.

 

Joshua Jaswon: Octet Silent

Der junge Londoner Saxophonist Joshua Jaswon fokussiert sich auf seinem Album auf die Themen Umwelt und den Brexit, den er als Engländer hautnah miterlebte. Inspiriert wurde er durch die Gedichtsammlung von Jackie Kay. Die Stimme von Anna Serierse verleiht dem Album Tiefe. Classical Music betitelte das Album als Soundtrack für verzweifelte Zeiten.

Jetzt reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=i2ZUEWgHSyI

 

Rob Barron: from this moment on

Pianist Rob Barron, Bassist Jeremy Brown und Schlagzeuger Josh Morrison schöpfen aus einem breiten Repertoire junger Jazzmusiker und veröffentlichen mit diesem Album ihre ganz eigenen Kompositionen gemischt mit Einflüssen von Oliver Nelson’s Butch and Butch. Das klassische Piano unterstreicht die anderen Instrumente, glänzt aber auch als Solo. Klassischer Piano-Jazz für Genießer.

Jetzt reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=tH0Ac-ABhA0

 

Acadia: Way of the Cairns

Patrick Cornelius’ Acadia trägt den Namen eines Gebietes in Maine. Das Album spiegelt die Schönheit und das Freiheitsgefühl dieses Nationalparks wider und beeindruckt mit fesselnden Parts, die regelrecht nach Wildnis schreien. Cornelius wollte, dass die Band das Album führt, nicht sein Tenor. Gerade in diesen Zeiten ein willkommenes Album voller Luftigkeit und Frische.

Jetzt reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=xtL4Wae2TUk

Titelbild: Janine Robinson on Unsplash

 

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