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Chasing Waterfalls

Wasser zieht magisch an, vor allem wenn es tosend hunderte Meter nach unten stürzt. Drei der schönsten Wasserfälle liegen in Österreich.

 

Es ist ein Spektakel, das eine fast meditative Wirkung besitzt. Beinahe andächtig stehen Besucher und Besucherinnen im feinen Sprühnebel vor Wasserfällen und lassen die beeindruckenden Wassermassen auf sich wirken. Insgesamt 24 bekannte Wasserfälle gibt es in Österreich, die kleinen nicht mitgezählt. Drei der schönsten zeigen wir Ihnen hier.

 

Krimmer Wasserfälle

Die wohl berühmtesten Wasserfälle sind die im Dorf Krimml, unweit der Grenze zu Tirol im Salzburger Land. Sie stürzen über drei Stufen insgesamt 385 Meter in die Tiefe. Damit zählen die Wasserfälle zu den dritthöchsten in Europa. Pro Tag fallen etwa 450.000 Kubikmeter Wasser in die Tiefe. Damit könnte man in einer Sekunde einen vier Quadratmeter großen Pool füllen.

Krimmler Wasserfälle (c) Daniel J. Schwarz on Unsplash

 

Wer über den Wasserfällen auf den Almen wandert, würde nicht vermuten, dass die kleinen Bäche als tosender Wasserfall nach unten stürzen. Der Weg zu den Wasserfällen ist frei zugänglich und wurde bereits um 1900 angelegt. In Serpentinen geht es rund vier Kilometer nach oben. Auf einigen Aussichtsplattformen genießt man immer wieder einen spektakulären Blick auf die Wasserfälle.

Man sagt, dass die beruhigende Luft um die Wasserfälle gegen Asthma und andere Lungenbeschwerden helfen soll. Die Wassernebel sollen mit besonders feinen und negativ beladenen Ionen aufgeladen sein. 2015 wurden die Wasserfälle deshalb von der österreichischen Regierung als natürliches, ortsgebundenes Heilvorkommen ausgezeichnet.

 

Wildensteiner Wasserfall

Wildensteiner Wasserfall (c) Martin Hofmann

 

Etwas abgelegener und weniger touristisch geht es weiter zum Wildensteiner Wasserfall. Aus dem Wildensteiner Bach fliest einer der höchsten und frei fallenden Wasserfälle Europas. 54 Meter fallen die Wassermassen senkrecht der Felswand nach unten. Dieser besondere Anblick bietet sich in der Gemeinde Gallizien in der Nähe des Gipfels Hochobir.

Man kann nicht direkt zum Wasserfall hingehen, sondern ihn von der gegenüberliegenden Plattform beobachten. Das Wasser fällt hier nicht nur nach unten, es sprüht regelrecht aus dem Felsen heraus. Sein Name ist auf die Burgruine Wildenstein zurückzuführen. Sie liegt etwas oberhalb des Wasserfalls und wurde angeblich 1348 von einem Erdbeben zerstört. Der Weg zum Hochobir liegt im höchsten Bergmassiv der Nord-Karawanken, in Kärnten.

 

Gollinger Wasserfall

Gollinger Wasserfall (c) Sead Dedic on Unsplash

Gollinger Wasserfall (c) Quaritsch Photography on Unsplash

 

Ebenfalls im Salzburger Land, nahe der urigen Stadt Hallein liegt der Gollinger Wasserfall. Über einen gut begehbaren Wanderweg im Wald erreicht man zwei malerische, ehemalige Mühlen. Schon der Weg zum Wasserfall ist ein Spektakel. Seit dem 19. Jahrhundert ist dieser Ort ein beliebtes Ausflugsziel der Salzburger und auch ein begehrtes Fotomotiv für Reisende. Man zählt ihn auch zu den romantischsten Wasserfällen Österreichs.

Über zwei Stufen fällt das Wasser etwa 75 Meter in die Tiefe. Der Wasserfall gehört zu den besonderen Naturdenkmälern und steht besonders unter Schutz. Über gut begehbare Treppen läuft man entlang des Wasserfalls nach oben. Aber auch von unten ist der Wasserfall bereits ein Naturschauspiel.

Titelbild (c) Dear on Unsplash

 

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